Curriculum Vitae

 

 

Juliane Kokott

 Prof. Dr. iur. utriusque Dr. (Harvard), LL.M. (American University)
Generalanwältin am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften

 

Berufliche Tätigkeiten

Seit Oktober 2003 Generalanwältin am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften
(Oktober 2006 - Oktober 2007 Erste Generalanwältin).
1999 bis 2003 Universität St. Gallen, Inhaberin des Lehrstuhls für Völkerrecht, Internationales Wirtschaftsrecht und Europarecht, Direktorin des Instituts für Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht (ab 2000), stellvertretende Direktorin des Master of Business Law-Programms (ab 2001).
1993 bis 1999 Professorin an den Universitäten Augsburg, Heidelberg, Lehrstuhlinhaberin an der Universität Düsseldorf (darüber hinaus Rufe an die Universitäten Bochum und Frankfurt/Main).
1995 Ernennung als Schiedsrichterin am Vergleichs- und Schiedsgerichtshof der OSZE.
1991 „Visiting Professor” für das Recht der Europäischen Gemeinschaften an der University of California - Berkeley, Boalt Hall School of Law.
1988 bis 1989 Harvard Law School
1987 bis 1992 Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg.

 


 

Ausgewählte sonstige Funktionen und Tätigkeiten

seit 2018

Co-Chair der ILA Study Group zum Internationalen Steuerrecht (seit 2018).

seit 2008

Lehrtätigkeit am Collège d’Europe, Brügge,

Lehrtätigkeit an der Universität St. Gallen.

03/2008 Anhörung als Expertin vor dem "Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union" des Deutschen Bundestages: Anhörung zum Vertrag von Lissabon.
11/2007

Anhörung als Expertin vor dem "Unterausschuss Europarecht des Rechtsausschusses" des Deutschen Bundestages: Expertengespräch „Entsteht ein europäisches Strafrecht“.

seit 2006 „Saarland-Botschafterin“.
1996-2003 Mitglied/stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats „Globale Umweltveränderungen” (WBGU) der Bundesregierung.
  „Development Editor” des International Journal of Constitutional Law / I•CON.

 


 

Akademische Laufbahn

1992 Habilitation und Verleihung der “venia legendi” durch die Juristische Fakultät der Universität Heidelberg für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht.
1990

Nach einjährigem Forschungsaufenthalt (1988/1989) Promotion zum Doctor of Juridical Sciences (S.J.D.) der Universität Harvard.

1985 Promotion zum Dr. iur. utr., Universität Heidelberg; Dissertation: Das interamerikanische System zum Schutz der Menschenrechte, ausgezeichnet mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
1985 Diplom der Académie Internationale de Droit Constitutionnel, Tunis.
1982

„Visiting Professor” für das Recht der Europäischen Gemeinschaften an der University of California - Berkeley, Boalt Hall School of Law.

Assistentin bei Prof. Dr. Thomas Buergenthal (American University, Richter am Internationalen Gerichtshof; vorm. Präsident des Interamerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte).

„Consultant” in der Kanzlei Fulbright & Jaworski, Washington D.C. im Rahmen eines amerikanisch-schweizerischen Schiedsverfahrens (Juli – Dezember 1983).

1982/83 Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Christian Tomuschat, Universität Bonn.
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